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ERP-Software für die maritime Wirtschaft

Erfahren Sie hier, wie Unternehmen der maritimen Wirtschaft von der Nutzung einer ERP-Software mit SCM-Funktionen und Lagerverwaltung profitieren können. 

Die digitale Transformation ist allgegenwärtig. Sie hält Betriebe der unterschiedlichsten Branchen in ihrem Griff und beeinflusst sie tiefgreifend und nachhaltig. Dies gilt für Branchen wie beispielsweise die diskrete Produktion oder den Einzelhandel im Allgemeinen ebenso wie für Sektoren wie die maritime Wirtschaft im Spezifischen. ERP Lösungen nehmen dabei eine zentrale Rolle ein. Im Folgenden wollen wir uns daher einmal näher mit einigen, wichtigen Eigenschaften und Funktionen einer ERP-Software für die maritime Wirtschaft auseinandersetzen. Zunächst muss jedoch aufgezeigt werden, welche Rolle die ERP-Software generell bei der Digitalisierung spielt. 

Zusammenspiel von ERP und Digitalstrategie 

Die drei Buchstaben „ERP“ sind die Abkürzung für Enterprise Resource Planning; zu Deutsch die Geschäftsressourcenplanung. Hierbei handelt es sich um die fundamentale Aufgabe eines jeden Unternehmens, die ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen möglichst effizient und zielführend einzusetzen. Dazu bedarf es einer Vielzahl unterschiedlicher, abteilungsübergreifender Geschäftsprozesse. All diese Prozesse lassen sich mithilfe eines ERP-Systems softwareseitig abbilden. Auf diese Weise entsteht innerhalb der Software ein digitales Abbild des Unternehmens mit all seinen Prozessen. Innerhalb des Systems lassen sich all Prozesse dann ebenso verwalten wie auch steuern, optimieren und automatisieren. Auf diese Weise wird die Nutzung einer geeigneten ERP-Software zu einem wichtigen Bestandteil der betriebseigenen Digitalstrategie. Damit sich jedoch das volle Potenzial des Systems entfalten kann, muss es auch für den Einsatz im jeweiligen Betrieb geeignet sein. Die Branchenzugehörigkeit des jeweiligen Unternehmens spielt dabei eine entscheidende Rolle. 

ERP-Software für die maritime Wirtschaft 

Die maritime Wirtschaft umfasst im Wesentlichen die Bereiche der Seeschifffahrt, Werften mit ihrer Zulieferindustrie, maritime Dienstleister und Häfen mit ihrer Infrastruktur. Rund zwei Drittel des Umsatzes im dreistelligen Milliardenbereich werden in Deutschland im Schiffbau inklusive Zulieferindustrie und in der Seeschifffahrt erwirtschaftet. Daraus wird deutlich, wie wichtig dieser Sektor für die hiesige Wirtschaft ist. Im Zeitalter der digitalen Transformation ist es daher umso wichtiger, dass dieser Wirtschaftszweig die adäquate, softwareseitige Unterstützung erhält. ERP-Systeme spielen dabei eine zentrale Rolle. Bei Betrieben der maritimen Wirtschaft stehen unter anderem die folgenden Module und Funktionen im Mittelpunkt.

Die Lagerverwaltung 

Die Lagerverwaltung zählt zu den wichtigsten Funktionen einer ERP-Software für die maritime Wirtschaft. Insbesondere im produzierenden Gewerbe wie dem Schiffbau bedarf es für die Steuerung und Veraltung von Lagerprozessen einer geeigneten Software. Einige Betriebe nutzen dafür gesonderte Lagerverwaltungssysteme (LVS); engl. Warehouse Management Systems (WMS). Es ist jedoch auch möglich, diese Funktionsbereiche mit der ERP-Software abzudecken. Dies hat den Vorteil, dass keine zusätzliche Schnittstelle zwischen ERP und WMS eingerichtet werden muss, um einen nahtlosen Datenaustausch zu gewährleisten. 

Supply Chain Management 

Unternehmen der maritimen Wirtschaft sind häufig Teil langer, sich auf internationaler Ebene erstreckender Lieferketten und haben auf anderem Wege zumeist engen Kontakt mit anderen, internationalen Betrieben. Um Lieferkettenengpässe oder Probleme wie den Peitscheneffekt zu vermeiden, bedarf es einer möglichst transparenten Kommunikation. Auch hier kommt entsprechende Software zum Einsatz. Einerseits lässt sich diese über CRM-Systeme mit Extended Relationship Management (xRM) realisieren. Andererseits spielt innerhalb des Aufgabenbereiches des Supply Chain Managements jedoch auch der Electronic Data Interchange (EDI) eine entscheidende Rolle. Die EDI-Unterstützung sollte demnach auch bei der Wahl einer geeigneten Business Software als Kriterium berücksichtigt werden.

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